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Anreise & Vegas

03/04/2016

Am Tag bevor es endlich auf ging nach Amerika war ich total gefrustet vor Stress, mit den letzten Aufträgen die ich noch abwickeln musste und gleichzeitig dem Umsiedeln. Ich hatte es gerade noch am vorletzten Tag geschafft alles in die neue Wohnung zu bringen und da ich am nächsten Tag schon Koffer packen musste.. bloß wie, wenn alles noch in den Kisten ist? Das war wahrscheinlich auch der Grund, warum ich mich den ganzen Urlaub lang gefragt habe.. WAS ZUM TEUFEL hab ich bitte eingepackt?!

Am Abend bin ich dann zu Stefan gefahren, der schon total nervös auf mich wartete. So haben wir auch kaum geschlafen und sind um 5 Uhr früh raus – auf zum Bahnhof. Mit dem Zug sind wir zum Flughaben nach Wien, von dort aus mit dem Flugzeug nach Paris. Von Paris nach NY & von NY nach Vegas. Ich kann gar nicht mehr sagen wie lange wir unterwegs waren mit den 100 unterschiedlichen Zeitzonen. Ich schätze so um die 28 Stunden. Als unsre Füße dann amerikanischen Boden berührten, konnten wirs beide kaum fassen – so ne riesen Freude hatten wir.

Ein paar Eckpunkte zu Vegas:

– Wir dachten, wenn wir landen hat es angenehme 20 Grad und Sonnenschein… in Vegas hab ich bereits meinen ersten Pulli gekauft.

– Die erste Nacht, oder besser gesagt – die ersten paar Stunden haben wir in einem typisch amerikanischen Motel verbracht. Allerdings hatten wir hier schon mal die ersten Probleme. Während wir warteten, sah uns eine etwas schräge, korpulente Frau, mit einigen fehlenden Zähnen an und meinte auf englisch: „Ich sehe hier keine Buchung von euch..!“ Stefan und ich sahen uns todmüde und etwas verzweifelt an, bis sie uns zum Glück noch das letzte freie Zimmer gab. Ein Raucherzimmer, das selbst ich nicht gebraucht hätte.

– Dafür war unser Hotel „Planet Hollywood“ am Strip in Vegas, der absolute OBERHAMMER 😀 anders kann ich es nicht beschreiben! Der Ausblick hat einem die Sprache verschlagen.

– Ich habs geschafft, das Stefan sich Snapchat für unsre Reise zulegt. Er hat ganze 5x gesnapt..

Die Amis sind genau so freundlich wie die Australia. Also 10x freundlicher wie wir Österreicher 😀

– Ich war immer gut gelaunt in Vegas, denn egal wo du am Strip entlang gelaufen bist, haben sie Musik gespielt. Meistens sogar richtig gute alte Scheiben, bei denen man einfach mitsingen MUSSTE.

Stefan hatte einen krassen Jetlag am Anfang, im Gegensatz zu mir, da ich Zuhause ja auch eher in der Nacht arbeite. So kam, das er am zweiten Tag, gegen 4 Uhr früh aufwachte und meint.. „Sarah, wir gehen jetzt runter ins Casio, auf einen Drink und dann legen wir uns wieder hin“ Ich sah ihn mit meinen Augenringen, die bis zum Boden ragten und meinem Vogelnest auf den Kopf an und dachte mir nur „Spinnst du?! Ich will eigentlich nur weiter schlafen!“ Keine Ahnung warum ich dann bei dieser stusssinnigen Idee eingestiegen bin. Aufjedenfall sind wir in dieser Nacht gleich mal erfolgreich abgestürzt.

– Gegessen haben wir fast täglich bei „Earl of Sandwich“ & es wurde irgendwie nie langweilig. Was ja bei mir nichts neues ist..

– Stefan tat mir in Vegas total leid, weil er fast rund um die Uhr nur am arbeiten und im Zimmer war, da er am 4. Tag einen Vortrag für Uni halten musste. Ich hab in Vegas nur das notwendigste getan und bin dann teilweiße alleine um die Häuser gezogen. Dabei hab ich unter anderem den Tobias und seinen Bruder aus Köln, bei uns im Casino kennen gelernt. Was (mittlerweile) nicht das letzte mal war, wo wir uns gesehen haben 😉

– bei meinem Spaziergang habe ich einen Obdachlosen kennen gelernt (ja einen Obdachlosen!) mit dem ich mich einige Zeit lang unterhalten habe. Und ohne Witz.. ich hab so gelacht mit dem Typ. Am letzten Tag sind wir uns beim Straße überqueren nochmal über den Weg gelaufen. Er hat mich wieder erkannt und mit einem „Heeeyyy SAARRAAHH“ – High Five begrüßt 😛

– am letzten Tag haben wir eine Busrundfahrt gemacht, worüber ich (zumindest im Nachhinein) sehr froh bin. Denn cool wie ich war, hatte ich bei 7 Grad nur meine Leder Jacke an. Mit dem Fahrtwind am Dach, schien es als sei ich in der Hölle gelandet. Ich hab echt 3 Stunden gebraucht, bin ich mich wieder ein bisschen gefangen hatte. Aber so konnten wir noch die ganzen Kapelen und Vegas außerhalb vom Strip sehen. Downtown hat mich total begeistert. Dort hätte ich am liebsten geshootet.

In jedem Hotel gab es ein riesiges Casino, wo du dein Geld verspielen konntest. Bis zum letzten Tag haben wir das ausgelassen. Zum Schluss meinte Stefan – okay wir können hier nicht weg, ohne zumindest einmal an einem Automaten gesessen zu haben. So kam es, das wir beide nochmal ganze 10 Dollar verspielt haben 😛

 

Den Rest erzähle ich euch wie immer in Bildern und natürlich gibts auch wieder ein Erinnerungsvideo. 😉 (Für die Zukunft werd ich mir übrigens eine Schwebestativ zulegen – mir wurde ganz schlecht beim schneiden, weil wir so viel gewackelt haben 😀 )

 

 

  1. Ach ich lese deine Reiseberichte einfach so gerne Sarah, die leichte verplantheit bei manchen Beiträgen bringt mich immer wieder zum lachen. Sich selbst wieder erkennen und so. Die Fotos sind natürlich auch der Hammer, ich bin echt erstaunt wie gut die Bilder mit der Fuji werden ich erkenne keinen Unterschied. Wäre echt mal eine überlegung Wert, ich schleppe auch immer die grosse Canon überall rum.

    Liebe Grüsse
    Sylvia

    1. Danke dir liebe Sylvia! Das freut mich total, das dich meine Beiträge zum lachen bringen 😛
      Ja das mit der Canon kann ich verstehen. Deshalb hab ich mir auch die Fuji geholt. Leider hab ich mich noch nicht ganz anfreunden können mit ihr. Sie is super praktisch, aber die Spiegelreflex, kann sie für mich trotzdem nicht ersetzen. Aber wenn man was handliches braucht, ist sie total okay 😉

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